OUTCROSSZUCHT

Es ist allgemein bekannt, dass durch wiederholte Inzucht Krankheiten oder optische Auffälligkeiten entstehen, die genetisch bedingt sein können. Auch Fertilitätsstörungen sind bei hochgradiger Überzüchtung keine Seltenheit.

Ohne eine für die Herausbildung eines besonderen Typs sicherlich bedeutsame Linienzucht herabsetzen zu wollen, erscheint es uns daher sinnvoll zu sein, Katzen zu verpaaren, die möglichst nicht oder in geringem Grad miteinander verwandt sind. Outcrosszucht ist eines unserer Ziele, und zumindest in den ersten drei bis vier Generationen der Stammbäume der Elterntiere möchten wir keine Verwandtschaft vorliegen haben.

Der Gesamtkoeffizient "Complete Inbreeding" soll in unseren Verpaarungen möglichst unter 10 % liegen. Auch die Cloneswerte sollten nicht zu hoch liegen. Darauf achten wir, damit die Nachkommen unserer Katzen eine gute Chance haben, ohne Inzucht bedingte Erkrankungen aufzuwachsen.